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Schiebetür-Lexikon - Schiebetür-Begriffe einfach erklärt

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Wer sich noch nicht näher mit Schiebetüren beschäftigt hat, wird unter Umständen schnell auf den ein oder anderen Begriff treffen, der nicht sofort verständlich ist. In diesem Beitrag wollen wir alle Begriffe rund um Schiebetüren und Schränke erklären, die sich eventuell nicht sofort aus dem Kontext ergeben. Gleichzeitig versuchen wir natürlich mit unserem Konfigurator, unseren Schiebetür FAQs, Montage-Anleitungen und Videos alle Begriffe von vornherein bestmöglich zu klären.

Grundlegende Schiebetür-Begriffe erklärt

Begriffe rund um Anwendungsfälle

Nischenschiebetür bzw. Schrankschiebetür:

Nischenschiebetüren sind Schiebetüren, die den gesamten Raum von Wand-zu-Wand und Boden-zu-Decke ausfüllen, aber immer nur von einer Seite bedient werden müssen. Sie verlaufen beispielsweise vor einem Kleiderschrank, einer Garderobe und einer Nische. Daher ist es in der Regel ausreichend, wenn die Tür von einer Seite gegriffen werden kann und die Türfüllung auf der Vorderseite das gewünschte Design bietet.

Raumteiler:

Raumteiler sind Schiebetüren, die den gesamten Raum von Wand-zu-Wand und Boden-zu-Decke ausfüllen und von beiden Seiten bedient werden. Damit werden diese Schiebetüren zur Unterteilung von ganzen Räumen verwendet. Sämtliche Türfüllungen müssen dabei aufgedoppelt werden, da diese von der Vorder- und der Rückseite immer sichtbar sind. Zudem muss es auf beiden Seiten eine Griffmöglichkeit geben, um die Schiebetüren von vorne und von hinten bedienen zu können.

Durchgangsschiebetür:

Die Durchgangsschiebetür wird als Zimmertürersatz verwendet. Deswegen ist sie in der Regel nicht raumhoch, sondern muss lediglich eine vorhandene Türöffnung - eben den namensgebenden Durchgang - überdecken. Da diese Art von Schiebetür in der Regel im Durchgang zwischen zwei Räumen von beiden Seiten aus Verwendung findet, muss die Türfüllung ebenfalls aufgedoppelt sein und von beiden Seiten eine Griffmöglichkeit bestehen.

Drempel- oder Kniestock-Schiebetür:

Zunächst sollte man die Begriffe Drempel und Kniestock klären. Der Drempel ist der Raum zwischen einer eingezogenen Trockenbauwand und der Außenwand unter dem Dach, wohingegen der Kniestock die Höhe einer erhöhten Außenwand ist, auf der das Dach direkt abschließt. Umgangssprachlich werden die Begriffe oft parallel verwendet. Im Bereich Schiebetüren spricht man von einer Drempelschiebetür wenn eine Schiebetür unterhalb einer oberen Dachschräge eingesetzt wird, um dahinter zusätzlichen Stauraum zu schaffen. Im Vergleich zu einer Trockenbauwand besteht hier der Vorteil, dass der Raum dahinter genutzt werden kann.

Bodensystem:

Bei einem Bodensystem wird die Schiebetür über eine untere und eine obere Laufschiene geführt. Die untere Schiene wird dabei auf dem Fußboden befestigt (geklebt oder geschraubt) oder in den Fußboden eingelassen. Die obere Schiene wird an der Wand oder unter der Decke montiert. Das Gewicht lastet hierbei in der Regel auf der unteren Schiene. Der Vorteil ist, dass bodengeführte Systeme grundsätzlich einen etwas stabileren Lauf haben.

Hängesystem:

Bei einem Hängesystem wird die Schiebetür nur über eine obere Laufschiene geführt, unten wird lediglich ein Stopper oder Führungszapfen verwendet, um die Tür an ihrer Endposition zu halten. Die obere Schiene kann dabei an der Decke oder vor der Wand befestigt werden. Hängesystem eignen sich insbesondere für das barrierefreie Bauen und Durchgangsschiebetüren, sind aber im Vergleich zu Bodensystem etwas weniger lauf-fest.

Begriffe rund um die Schiebetür-Montage

Positionsstopper / Positionsfinder:

Bei den Stoppern bzw. Positionsfindern, handelt es sich um eine Art von Feder, die in die untere Führungsschiene eingeschoben wird. Diese dient dazu, die Schiebetür sicher in einer Endposition zu halten, sodass diese nicht versehentlich darüber hinausgeschoben werden kann. Es handelt sich dabei quasi um eine etwas einfachere Variante des automatischen Selbsteinzugs. Positionsfinder liegen allen hibitaro Schiebetüren bereits standardmäßig bei.

Griffprofile:

Ein Griffprofil ist ein umlaufendes Profil, das um den einzelnen Türflügel gesetzt wird, zumeist aus Aluminium gefertigt. Schiebetüren mit umlaufendem Griffprofil sind in der Regel nicht nur stabiler, ferner erzielen die Griffprofile einen edlen Look und können zudem als Griff genutzt werden. Zusätzliche Griffe auf der Tür sind somit nicht möglich. Griffprofile unterscheiden sich in Material und Farbe, den Materialstärken, die verbaut werden können, sowie der Form. Die Form ist meistens eine rein optische Entscheidung, einige Kunden bevorzugen eher eckige, andere eher rundliche Griffprofile. Zudem wird zwischen symmetrischen und asymmetrischen Griffprofilen unterschieden, erstere sind vorne und hinten quasi gespiegelt, sodass sie von beiden Seiten gegriffen werden können und sich auch für Raumteiler und Durchgangsschiebetüren eignen, letztere haben eine einzigartige Form, sodass sie nur von der Vorderseite bedient werden können und sich ausschließlich für Schrank- und Nischenschiebetüren eignen.

Laufrollen:

Mit den Laufrollen werden die Rollen bezeichnet, mit denen Ihre Schiebetür in ihrer Schiene hin- und her bewegt werden kann. Zusätzlich wird zwischen unteren und oberen Laufrollen unterschieden, je nach Position an der Tür. Die Rollen bestehen meistens aus Kunststoff. Hochwertige Laufrollen wie von hibitaro sind kugelgelagert, haben also eine interne Kugellager-Mechanik, die den Reibungswiderstand verringert und so für weniger Verschleiß und einen ruhigeren Lauf sorgt.

Eingelassene Schiene:

Eine eingelassene Schiene bezeichnet im Gegensatz zu einer aufgeklebten oder aufgesetzten Schiene eine Führungsschiene, die in den Boden oder in die Decke eingelassen wird. Der Vorteil ist, dass die Schiene dabei verschwindet, was einerseits optische Vorteile hat und bei eingelassenen Bodenschienen außerdem dazu führt, dass die Schiebetüren barrierefrei werden. Eingelassene Schienen sollten in der Regel eingebaut werden, bevor der eigentliche Fußbodenbelag aufgebracht wird, andernfalls sind umfangrereichere Arbeiten am Fußboden notwendig.

Schienenläufigkeit:

Die Schienenläufigkeit bezeichnet, aus wie vielen einzelnen Spuren eine Schiebetür-Schiene besteht. Bei einer 2-läufigen Führungsschiene lassen sich also beispielsweise zwei Türflügel voreinander herbewegen. In der Regel gibt es 1-, 2- und 3-läufige Schiebetüren, grundsätzlich ist es bei vielen Anbietern aber auch möglich mehrere Schienen hintereinander zu setzen um die Laufanzahl zu erhöhen.

Lichtes Maß / Fixes Maß:

Unter dem lichten Maß versteht man die Innenmaße einer Einbausituation. Insbesondere bei einer Durchgangsschiebetür ist dies von Bedeutung, hier bezeichnet das lichte Maß die Innenmaße eines Türdurchgangs, der durch die Schiebetür verkleidet werden soll. In Abgrenzung davon bezeichnet das Fixmaß die endgültigen Fertigungsmaße des Türflügels.

Überlappung:

Die Überlappung ist ein zusätzlicher Überstand der eingerechnet wird. Im Kontext Schiebetüren bezeichnet dies das Maß, um das Türen breiter gefertigt werden, um beispielsweise einen Türdurchgang sauber zu überdecken oder damit die einzelnen Türflügel im geschlossenen Zustand eine abgeschlossene Sichtformation bieten. Bei einer Fertigung basierend auf den lichten Maßen wird die Überlappung von dem Hersteller eingerechnet.

Wandmontage:

Die Wandmontage bezeichnet die Montage der Schiebetür an bzw. vor einer Wand. Die obere Schiene wir dabei an der Wand montiert, beispielsweise an einem Sturz oberhalb von einem Durchgang. Dies ist bei Schiebetüren als Zimmertürersatz der Regelfall.

Deckenmontage:

Die Deckenmontage bezeichnet die Montage der Schiebetür direkt unter der Decke. Die obere Schiene wird dabei direkt an die Decke montiert, dies ist bei bodenhohen Schiebetüren z.B. zur Nischenabtrennung und Raumteilern der Regelgall.

Türzarge:

Die Türzarge - umgangssprachlich auch einfach als Türrahmen bezeichnet - ist die Rahmenkonstruktion, welche eine klassische Zimmertür mit der Wand verbindet. Meistens besteht die Türzarge aus Holz. Für das Ersetzen einer Zimmertür durch eine Schiebetür kann diese Zarge entweder entfernt werden oder die Schiebetür wird durch Zuhilfenahme eines Wanddistanzprofils so eingebaut, dass sie vor der bestehenden Türzarge entlangläuft.

Begriffe rund um die richtige Schiebetür-Füllung

Türfüllung:

Die Türfüllung bezeichnet eine Platte aus einem Werkstoff wie Holz oder Glas, die in eine Schiebetür eingesetzt wird (entweder in einen umlaufenden Aluminiumrahmen oder ohne Raumen). Türfüllungen unterscheiden sich hinsichtlich ihres Designs, ihres Preises, der Materialstärken und des Gewichts. In einem anderem Blogbeitrag haben wir bereits eine Übersicht zu möglichen Schiebetürfüllungen zusammengestellt.

RAL-Ton / RAL-Farbe:

Wenn es um die passenden Farbe einer gewünschten Türfüllung geht (zum Beispiel den optimalen Weißton), dann wird man schnell auf den Begriff RAL-Farben stoßen. Bei RAL-Farben handelt es sich um eine Sammlung an normierten Farbtönen, die weltweite Geltung hat. Somit kann man sich darauf verlassen, dass ein bestimmter RAL-Ton immer die gleiche Farbtreue hat, unabhängig davon, ob man eine Wandfarbe, einen Holzschrank oder eine Schiebetürfüllung in diesem Ton aussucht. Es ist natürlich auch möglich, den RAL-Ton vorzugeben und Türfüllungen anzufragen, die möglichst gut dazu passen.

Eloxiertes Aluminium:

Bei eloxiertem Aluminium (Eloxal = elktrolytische Oxidation von Aluminium) handelt es sich um eine besonders stabile und widerstandsfähige Art von Aluminium. Bei dem Fertigungsprozess wird die oberste Schicht des Aluminiumbauteils mit einer Oxidschicht überzogen, wodurch diese die gewünschten Eigenschaften erhält. Eloxiertes Aluminium ist im Vergleich zu herkömmlichem Aluminium für den Außenbereich geeignet, korrosionsbeständiger, wesentlich kratzfester und härter und wird optisch oft als hochwertiger wahrgenommen. hibitaro setzt bei allen unlackierten Schiebetürkomponenten (Beschläge, Schienen, Profile) auf eloxiertes Aluminium für eine optimale Qualität.

Parsolglas / Rauchglas:

Bei Rauchglas oder Parsolglas handelt es sich um eine Form von getöntem Glas. Bei dem Schmelzprozess werden der Glasmasse Metalloxide beigemischt, wodurch dieses seine charakteristische Färbung erhält. Diese Art von Glas sieht edel aus und eignet sich somit auch bestens für die Verwendung in Glasschiebetüren.

Splitterschutzfolie:

Eine Spezialfolie, die auf Schiebetüren aus Glas und Spietüren mit Spiegel aufgetragen werden kann. Durch die starke Klebewirkung wird bei Glasbruch eine Splitterbildung verhindert, sodass Verletzungen verhindert werden. Wir setzen bei einer Vielzahl von Glasschiebetüren auf Maß auf Splitterschutzfolien und empfehlen diese auch beim Selbstbau von Glasschiebetüren.

VSG-Glas / Verbundsicherheitsglas:

VSG steht für Verbund-Sicherheits-Glas. Es besteht aus mehreren Glasscheiben, die zusätzlich durch eine elastische Folie laminiert werden. Obwohl das VSG-Glas optisch nicht von einer Einzelscheibe zu unterscheiden ist, weist es eine wesentlich erhöhte Sicherheit auf, sowohl was den Schutz vor Einbrüchen, als auch das Verletzungsrisiko bei Glasbruch angeht. Zusätzlich hat das VSG-Glas eine erhöhte Schalldämmung gegenüber Einzelglasscheiben. Wir setzen für nahezu all unsere Glasschiebetüren auf das hochwertige VSG-Glas.

Füllungsteilung / Füllungsteilendes Querprofil:

Die Füllungsunterteilung bezeichnet die Möglichkeit, mehrere unterschiedliche Türfüllungen und Werkstoffe in einem Türflügel zu verwenden. So lassen sich beispielsweise Schiebetüren bauen, in denen in der Mitte ein Spiegelstreifen verbaut und der Rest aus Holz gefertigt wird. Das füllungsteilende Querprofil ist dabei ein zusätzliches Profil, in das oben und unten eine Türfüllung eingesetzt werden kann.

Alles rund um Schiebetür-Zubehör

Dichtungen und Bürsten

Ausgleichsdichtung:

Eine Ausgleichsdichtung wird benutzt, um eine schmalere Füllung sicher und fest in ein breites Profil einzusetzen. Wenn das Profil beispielsweise lediglich 10 mm Türfüllungen aufnehmen kann, kann durch eine 2 mm starke Ausgleichsdichtung eine lediglich 8 mm starke Türfüllung eingesetzt werden. Die Ausgleichdsdichtung besteht in der Regel aus Gummi bzw. Kunststoff.

Glasdichtung:

Eine Gummidichtung, die für Glasschiebetüren genutzt wird, damit das Glas fest und sicher im Profil sitzt. Da in der Regel das Glas weniger stark ist als Holz und Dekorplatten, muss die Stabilität durch die zusätzliche Verwendung der Glasdichtung erzielt werden.

Staubbürste:

Eine Staubbürste wird verwendet, um den Abstand zwischen zwei sich überlappenden Türflügeln zu schließen. Dies dient einerseits dazu, dass die Dichtigkeit zwischen mehreren Türflügeln noch weiter verbessert wird, andererseits werden Staubablagerungen und Beschmutzung verhindert. Insofern sind Staubbürsten insbesondere bei Schrankschiebetüren sinnvoll, um den dahinter liegenden Schrank optimal zu schützen.

Zubehör für besondere Montagebedingungen

Wandanschlussprofil:

Ein Wandanschlussprofil ist eine besondere Art von Profil, die als Zubehör genutzt werden kann. Das Wandanschlussprofil dient dazu, Fußleisten zu überbrücken, damit es keinen unschönen Spalt zwischen den äußeren Türflügeln und der Wand gibt. Das Wandanschlussprofil wird dabei oben in die Führungsschiene eingesetzt, unten ausgesägt und dann verschraubt.

Wanddistanzprofil:

Das Wanddistanzprofil ist ein Zubehörartikel für die richtige Montage der oberen Laufschiene. Das Profil wird in die Deckenschiene eingesetzt und verschiebt die Schiebetür quasi nach vorne. So wird gewährleistet, dass diese optimal vor breiteren Fußleisten oder einer Türzarge herläuft. Damit ist das Wanddistanzprofil insbesondere für Durchgangsschiebetüren interessant.

Schiebetür-Zubehör für mehr Komfort

Softclose / Selbsteinzug:

Der Softclose bezeichnet ein Zubehörteil, das dazu verwendet wird, dass sich eine Schiebetür wie von selbst abbremst und automatisch zuzieht. Die Mechanik ist beispielsweise von Küchenschubladen bereits seit vielen Jahren bekannt. Die Selbsteinzüge unterscheiden sich oft darin, zu welchem Schiebetür-System sie kompatibel sind und sind zudem für unterschiedliche Maximalgewichte ausgelegt. Der Einbau eines Softcloses erhöht den Komfort und schützt die Tür zusätzlich, da es nicht mehr zu einem zu harten Wandanschlag kommen kann.

U-Profil:

Ein U-Profil ist ein Profil - meistens aus Aluminium - das von außen auf eine Holzplatte (oder Platten aus anderem Material) aufgetragen wird. Dies ist insbesondere bei der Verwendung von nicht-umleimten Platten sinnvoll, die somit eine zusätzliche Schutzschicht erhalten und weder aufquellen, noch beschädigt werden. Zudem kann ein U-Profil zum besseren Greifen einer Schiebetür verwendet werden und sorgt zusätzlich für einen optischen Effekt.

Technik-Garantie:

Mit dem Begriff bezeichnen wir bei hibitaro unsere 10-jährige Garantie auf alle beweglichen Komponenten. Schiebetür-Bauteile wie Softcloses, die Laufrollen oder Positionsstopper werden bei uns höhchsten Qualitätsanspruchen gerecht, weswegen wir die reibungslose Funktion für mindestens 10 Jahre garantieren und in diesem Zeitraum bei Verschleiß einen kostenlosen Austausch vornehmen. Natürlich kann auch über diesen Zeitraum hinaus nahezu jedes Ersatzteil von uns nachgeliefert werden.

Begriffe:- Positionsstopper

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